Qualitätsmanagementsystem (QM)

 

Qualitätsmanagementsysteme sind, wie in anderen Wirtschaftszweigen auch, nützliche Instrumente der Unternehmensführung. In Arztpraxen können damit relevante Vorgänge und Abläufe geplant und strukturiert werden. Dies bezieht sich sowohl auf die medizinischen Prozesse als auch auf die organisatorischen Aspekte einer Praxis. Wenn alle Vorgänge und Abläufe systematisch, mit geklärten Verantwortlichkeiten geplant und durchgeführt sowie im Hinblick auf Verbesserungsmöglichkeiten hinterfragt werden, führt dies zur Stabilisierung der Abläufe einer Praxis. Dies bedeutet nicht nur eine weitere Verbesserung der Patientenversorgung, sondern auch Ressourceneinsparungen in der Praxis.

Durch den Gesetzgeber sind im 5. Sozialgesetzbuch Arztpraxen zur Einführung solcher Qualitätsmanagementsysteme verpflichtet worden.

 

Unsere Praxis ist nach dem QEP-System zertifiziert.

 

QEP ist das modular aufgebaute QM-System der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen), das für alle Fachrichtungen und Praxisgrößen geeignet ist und alle gesetzlichen Anforderungen zu Qualitätsmanagement (QM) erfüllt. Es ist exakt auf die Abläufe und Rahmenbedingungen der Praxen zugeschnitten

 

Ob Praxisleitung, Mitarbeiter oder Patienten – Qualitätsmanagement bietet Vorteile für alle Beteiligten.

 

 

   

Nutzen für Patienten

  • Eine Umfrage der Bertelsmann-Stiftung ergab, dass sich die Mehrheit der Versicherten mehr Transparenz in der Qualität der Versorgung wünschen. Genau das leistet QM.
  • Eine effiziente Praxisorganisation ermöglicht dem Arzt, mehr Zeit für die Patienten zu haben.
  • Durch die lückenlose Dokumentation und die Verbesserung des Informationsflusses zu anderen Ärzten und Einrichtungen der Gesundheitsversorgung wird die Kontinuität der Behandlung gewährleistet.
  • Die Zufriedenheit der Patienten wird in Befragungen ermittelt.

 

Nutzen für Ärzte und Praxisteam:

 

  • Optimaler Einsatz von finanziellen und personellen Ressourcen durch strukturierte Abläufe
  • Arbeitsentlastung und größere Arbeitszufriedenheit durch effiziente und (teil)standardisierte Praxisorganisation
  • Vermeidung von Fehlern und Minimierung von Risiken durch klare Regelung der Verantwortlichkeiten
  • Mehr Transparenz durch Dokumentation des Praxis Know-hows
  • Optimierung der internen und externen Kommunikations- und Kooperationsstrukturen (verbesserter Informationsfluss zwischen Ärzten, Mitarbeitern und Einrichtungen des  Gesundheitswesens
  • Leichtere Umsetzung von Neuerungen oder Sonderverträgen wie beispielsweise der Disease Management Programme (DMP), an denen wir uns beteiligen.
  • Objektivierung der eigenen Tätigkeit durch Definition von Qualitätsmerkmalen und Praxiszielen sowie deren regelmäßige Überprüfung

 

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